07/10/2011
02/11/2011
Der 3. Preis für Vermittlung visueller Kunst in der Schweiz geht an Meris Schüpbach mit dem Projekt kidswest.ch
Visarte.schweiz und der Schweizer Kunstverein haben im Frühjahr 2011 zum dritten Mal den mit CHF 10'000 dotierten Preis für Vermittlung visueller Kunst in der Schweiz ausgeschrieben. Er wird alle zwei Jahre an eine Persönlichkeit oder Institution verliehen, die sich nachhaltig um Kunstvermittlung in der Schweiz verdient macht.
Aus 29 Bewerbungen wählte die Jury, bestehend aus Isabelle Krieg, Künstlerin; Verena Welten, Künstlerin; Susann Wintsch, Kuratorin; Markus Stegmann, Kurator Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen und Werner Luginbühl, Ständerat Bern, Meris Schüpbach mit dem Projekt kidswest.ch.
Die Preisverleihung findet am 16. Januar 2012 in der Kunsthalle Bern statt. Eine detaillierte Einladung zur Feier folgt später.
Hier finden Sie den Jurybericht: Jurybericht_2011_D.pdf
Informationen zum Projekt: www.kidswest.ch
Für weitere Auskünfte zur Jurierung wenden Sie sich an: Regine Helbling, Geschäftsführerin visarte.schweiz; 044 462 10 28; regine.helbling@visarte.ch
06/02/2012
BEREITS AUSGEBUCHT !
Samstag, 17. März 2012, 11 – 16 Uhr, Zürich
Eine Pilotveranstaltung von visarte Berufsverband visuelle Kunst Schweiz in Zusammenarbeit mit der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich
Jetzt ist es wieder soweit: Das Ausfüllen der Steuererklärung steht an. Mit dem richtigen Wissen geht es einfacher. Wir verraten Ihnen, worauf es ankommt. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Kantonen beantworten Ihre Fragen.
Zum Beispiel:
- Was muss ich beachten, damit die Steuerbehörde meine selbstständige Berufstätigkeit akzeptiert?
- Wie gebe ich Einkommen und Abzüge richtig an?
- Welche Abzüge sind zulässig?
- Muss ich Stipendien und Preise versteuern?
- Wie verbuche ich (mehrjährige) Projekte?
- Wie muss ich vorgehen, wenn ich mit der Steuerbehörde nicht einverstanden bin?
Zielpublikum:
Weiterbildungsveranstaltung für Berufsleute und Studierende gestalterischer Berufe (Kunst, Foto, Film, Video, Animation, Design, Illustration usw.), die (teil-)selbstständig berufstätig sind oder es werden möchten.
Programm:
11.00 Begrüssung
Urs Dickerhof, visarte Schweiz und Andreas Vogel, Rektor F+F
11.15 Einführung
Philippe Sablonier, Künstler
11.45 Moderierte Fragerunde mit Steuerexperten
Mit Steuerexpertinnen und -experten aus verschiedenen Kantonen. Moderation: Philippe Sablonier.
In der Fragerunde beantworten Expertinnen und Experten im Plenum die wichtigsten und häufigsten Fragen, die Sie ihnen im Voraus über ein Frageformular anonym zukommen lassen können.
12.30 Sandwichpause
13.30 Workshop mit Steuerexperten
Im Workshop stehen Ihnen die Expertinnen und Experten für Ihre persönlichen und vertraulichen Fragen zur Verfügung, die nicht im Plenum besprochen werden.
16.00 Apéro
Veranstaltungsort:
F+F Schule für Kunst und Mediendesign, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, www.ffzh.ch
Sprache:
Deutsch
Auskunft:
visarte Schweiz, Kasernenstrasse 23, 8004 Zürich
Tel. 044 462 10 30, Fax: 044 462 16 10
office@visarte.ch
Kosten:
Anmeldegebühr Fr. 80.– (ermässigt Fr. 30.–).
Ermässigung für visarte-Mitglieder, Alumni der F+F sowie Studierende (für Studierende der F+F gebührenfrei).
Darin enthalten sind ein Mittagssandwich und die Teilnahme am Apéro.
Anmeldeschluss:
Sonntag 4. März 2012
Anzahl Teilnehmende beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
Hinweis:
Die an der Veranstaltung anwesenden Expertinnen und Experten werden in Abhängigkeit der Anzahl der eingegangenen Anmeldungen eingeladen.
Anmeldung:
1. Anmeldeformular auf dem eigenen Computer speichern
2. Dokument elektronisch ausfüllen
3. Ausgefülltes Dokument sichern oder ausdrucken.
4. Dokument mailen an office@visarte.ch oder per Post schicken oder faxen
Achtung: Beim Abspeichern auf PC kann es sein, dass die Inhalte verloren gehen. In diesem Fall empfehlen wir, das Formular ausgefüllt auszudrucken und uns als Scan-Datei zu mailen oder eine Kopie per Post zu schicken.
Ich melde mich an Anmeldeformular_Steuertag (PDF)

27/03/2012
Es war ganz schön schwierig, den „Kulturinfarkt“ zu finden. Letzten Freitag in St. Gallen, gestern in Bern und Zürich. Im Ex Libris meinten sie: Wer ist Pius Knüsel? Kulturinfarkt? Noch nie gehört. Den haben wir auch nicht in unserem Computer. Ich fand dann das Buch im Shop Ville. Das sei das letzte Exemplar, meinte die Buchhändlerin. Ich kaufte für meine Kinder auch noch „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler und im Zug nach Bern begann ich zu lesen. Nun geht die Sonne auf, der Kulturinfarkt ist voller Notizen, ein schöner Frühlingstag steht an und ich gehe bald schlafen.
Als Zentralpräsident der visarte, des Berufsverbandes der visuellen Künstlerinnen und Künstler der Schweiz, wird man von den Mitgliedern gedrängt, sich vernehmen zu lassen, wenn es (scheinbar) brennt. Auch zum „Kulturinfarkt“. Das Angenehme an diesem Buch ist, man kann reinstechen, es spritzt immer. «Vor 30 Jahren war das höchste der Gefühle, an ein Stück Lachs zu kommen. Heute wird er einem aufgedrängt» – «Ein erfolgreicher Künstler schaffe kein Werk, sondern treffe coole Entscheidungen (…)» – «Wer Kultur sagt, sagt auch Verwaltung.» Pius Knüsel, Direktor der Kulturstiftung Pro Helvetia ist einer dieser Verwalter und Mitautor von „Kulturinfarkt“.
Ich hätte mich bereits seit dem 14. März vernehmen lassen sollen, noch bevor das Buch am 20. erschienen war. Ich hätte laufend Knüsels Statements und Interviews kommentieren müssen. Präsidiale Pflicht. Ich wurde gedrängt mich zu äussern, bevor ich die 288 Seiten lesen konnte. Hätte ich mit den Wölfen heulen sollen? Das wäre praktisch gewesen, Schulterklopfen garantiert. Und genau hier setzt die Kritik am „Kulturinfarkt“ ein. Ich stand tagelang im luftleeren Raum, ich konnte nicht wissen, worum es in diesem Buch im Detail ging. Die Bühne gehörte medial und politisch Knüsel und seinen Mitautoren alleine. Aufsatz im Spiegel, Statement hier, Interview da. Von Debatte keine Spur, weil Leute wie ich, welche Debatten nicht scheuen, von vornherein ausgeschlossen wurden. Das Thema wurde monopolisiert und monologisiert, das Pulver verschossen, bevor das Buch richtig gelesen und bedacht werden konnte. Wenn solches geschieht, hilft nur ignorieren. Es gibt bedenkenswerte Punkte in diesem Buch. Sie aber auch nur anzusprechen widerstrebt mir unter den gegebenen Umständen. Da erzähle ich lieber meinen Kindern „Das kleine Gespenst“, das wegen einer falsch gestellten Uhr vom Nacht- zum Taggespenst wurde und jede Menge Unheil anrichtete.
Eines will ich aber mit Bestimmtheit sagen: Es ist unanständig, dass Pius Knüsel als Direktor von ProHelvetia deutsche Verhältnisse kritisiert. Wenn Herr Knüsel den Flurschaden, den er damit angerichtet hat, alleine tragen dürfte, dann wäre das der Boden, um hier in der Schweiz doch noch über Kulturpolitik, Kulturstaat und Kultursubventionen zu debattieren. Dann auch gerne mit mir.
Gute Nacht.
Heinrich Gartentor, Zentralpräsident visarte
Dienstag, 27. März 2012
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„Der Kulturinfarkt“, Dieter Haselbach, Armin Klein, Pius Knüsel, Stephan Opitz. Knaus 2012, 288 Seiten
„Das kleine Gespenst“, Otfried Preußler. Thienemann 1966, 136 Seiten
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Diskussion siehe http://www.facebook.com/visarte.schweiz

































