Aktuell:
JA zum Lotterieartikel «Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke»
Visarte begrüsst diesen Verfassungsartikel und empfiehlt ein Ja in die Urne zu legen.
Namentlich wird von den Kulturschaffenden begrüsst, dass die Regelung von Glücksspielen und der Lotterie in der Verfassung verbindlich verankert wird.
Kultur, Sport und soziale Projekte werden schon seit langem aus Mitteln der Lotterie gefördert. Unzählige Kultur- und Kunstprojekte könnten ohne die Beiträge der kantonalen oder regionalen Fonds, die aus Mitteln der Lotterie geäufnet werden, nicht mehr realisiert werden.
Schon seit längerem versuchen verschiedene Kreise immer wieder unter dem verlockenden Begriff «Liberalisierung» die Glücksspiele und Lotterien zu privatisieren, um die lukrativen Gewinne selber einstreichen zu können. Mit dem Verfassungsartikel wird gewährleistet, dass auch künftig die Gewinne ausschliesslich gemeinnützigen Zwecken, namentlich den Bereichen Kultur, Soziales und Sport, zufliessen werden.

JA zur Buchpreisbindung
Das Buch hat in einer aufgeklärten freien Gesellschaft seit jeher eine bedeutende Rolle. Das Buch ist nicht nur eine Ware, sondern in erster Linie ein Kulturträger, dem Sorge zu tragen ist. Eine vielfältige und lebendige Buchkultur, befördert von der gesamten Buchkette, vom Autor über Verlag und Handel bis zum Leser, kann daher nicht ausschliesslich dem freien Markt allein überlassen werden. Die Buchpreisbindung ist ein bestens bewährter, unbürokratischer Bestandteil einer Schweizer Buchförderung, der den spezifischen Bedürfnissen des Buchmarktes Rechnung trägt sowie anerkennt, dass das Buch ein förderungs- und schutzwürdiges Kulturgut ist.
Ohne Buchpreisbindung gibt es langfristig keine Büchervielfalt, wie wir sie kennen, schätzen und für unsere Gesellschaft wichtig finden. Dank der Buchpreisbindung ist eine Quersubventionierung von Büchern mit kleineren Auflagen für ein interessiertes Publikum möglich. Dazu gehören die meisten Kunstbücher, die in der Schweiz erscheinen. Deshalb ist die Buchpreisbindung auch für visuelle Künstlerinnen und Künstler von grosser Bedeutung, und deshalb setzt visarte sich dafür ein.

OUI au prix unique du livre
Le livre a toujours eu, dans une société libre et éclairée, un rôle important à jouer. Il n’est pas seulement une marchandise, mais d’abord un support de culture à préserver. Une culture vivante et diversifiée du livre, encouragée par toute la chaîne, de l’auteur à l’édition, au commerce et au lecteur, ne peut donc pas être livrée exclusivement au libré-échange. Le prix unique du livre est un moyen simple d’encouragement du livre qui a parfaitement fait ses preuves, qui tient compte des besoins spécifiques du marché du livre et qui reconnaît que le livre est un patrimoine culturel digne d’encouragement et de protection.
Sans prix unique du livre, il n’y a pas à long terme de choix culturel tel que nous le connaissons, l’apprécions et le jugeons important pour notre société. Grâce au prix unique du livre, un public intéressé peut financer par subventions croisées des livres à petits tirages : presque tous les livres d’art qui paraissent en Suisse. C’est pourquoi le prix unique du livre compte aussi beaucoup pour les artistes visuels, d’où l’engagement de visarte.

OUI à l’article sur les loteries «Réglementation des jeux de hasard à des fins d’utilité publique»
Visarte apprécie cet article constitutionnel et recommande de placer un Oui dans l’urne.
En effet, les professionnels de la culture sont favorables à ce que la réglementation des jeux de hasard et de la loterie soit ancrée dans la Constitution de manière contraignante.
La culture, le sport et les projets sociaux sont encouragés depuis longtemps déjà par des versements de la loterie. D’innombrables projets culturels et artistiques ne pourraient plus se réaliser sans les contributions des fonds cantonaux ou régionaux constitués avec des ressources de la loterie.
Et depuis longtemps aussi, divers milieux tentent régulièrement, sous couvert de «libéralisation», argument spécieux, de privatiser les jeux de hasard et les loteries, afin de pouvoir empocher eux-mêmes les gains lucratifs. L’article constitutionnel est une garantie que ces bénéfices restent affectés exclusivement à des fins d’utilité publique, à savoir aux domaines culturel, social et sportif.

Die Kunst der Steuererklärung: Infotag mit Workshop für Künstler und Gestalter
Samstag, 17. März 2012, 11 – 16 Uhr, Zürich
Eine Pilotveranstaltung von visarte Berufsverband visuelle Kunst Schweiz in Zusammenarbeit mit der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich
Jetzt ist es wieder soweit: Das Ausfüllen der Steuererklärung steht an. Mit dem richtigen Wissen geht es einfacher. Wir verraten Ihnen, worauf es ankommt. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Kantonen beantworten Ihre Fragen.
Zum Beispiel:
- Was muss ich beachten, damit die Steuerbehörde meine selbstständige Berufstätigkeit akzeptiert?
- Wie gebe ich Einkommen und Abzüge richtig an?
- Welche Abzüge sind zulässig?
- Muss ich Stipendien und Preise versteuern?
- Wie verbuche ich (mehrjährige) Projekte?
- Wie muss ich vorgehen, wenn ich mit der Steuerbehörde nicht einverstanden bin?
Zielpublikum:
Weiterbildungsveranstaltung für Berufsleute und Studierende gestalterischer Berufe (Kunst, Foto, Film, Video, Animation, Design, Illustration usw.), die (teil-)selbstständig berufstätig sind oder es werden möchten.
Programm:
11.00 Begrüssung
Urs Dickerhof, visarte Schweiz und Andreas Vogel, Rektor F+F
11.15 Einführung
Philippe Sablonier, Künstler
11.45 Moderierte Fragerunde mit Steuerexperten
Mit Steuerexpertinnen und -experten aus verschiedenen Kantonen. Moderation: Philippe Sablonier.
In der Fragerunde beantworten Expertinnen und Experten im Plenum die wichtigsten und häufigsten Fragen, die Sie ihnen im Voraus über ein Frageformular anonym zukommen lassen können.
12.30 Sandwichpause
13.30 Workshop mit Steuerexperten
Im Workshop stehen Ihnen die Expertinnen und Experten für Ihre persönlichen und vertraulichen Fragen zur Verfügung, die nicht im Plenum besprochen werden.
16.00 Apéro
Veranstaltungsort:
F+F Schule für Kunst und Mediendesign, Flurstrasse 89, 8047 Zürich, www.ffzh.ch
Sprache:
Deutsch
Auskunft:
visarte Schweiz, Kasernenstrasse 23, 8004 Zürich
Tel. 044 462 10 30, Fax: 044 462 16 10
office@visarte.ch
Kosten:
Anmeldegebühr Fr. 80.– (ermässigt Fr. 30.–).
Ermässigung für visarte-Mitglieder, Alumni der F+F sowie Studierende (für Studierende der F+F gebührenfrei).
Darin enthalten sind ein Mittagssandwich und die Teilnahme am Apéro.
Anmeldeschluss:
Sonntag 4. März 2012
Anzahl Teilnehmende beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
Hinweis:
Die an der Veranstaltung anwesenden Expertinnen und Experten werden in Abhängigkeit der Anzahl der eingegangenen Anmeldungen eingeladen.
Anmeldung:
1. Anmeldeformular auf dem eigenen Computer speichern
2. Dokument elektronisch ausfüllen
3. Ausgefülltes Dokument sichern oder ausdrucken.
4. Dokument mailen an office@visarte.ch oder per Post schicken oder faxen
Achtung: Beim Abspeichern auf PC kann es sein, dass die Inhalte verloren gehen. In diesem Fall empfehlen wir, das Formular ausgefüllt auszudrucken und uns als Scan-Datei zu mailen oder eine Kopie per Post zu schicken.
Ich melde mich an Anmeldeformular_Steuertag (PDF)




































